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Historie

Chronik der
Städtischen Realschule Bergneustadt
und ihrer Vorläufer
(Entnommen aus der Festschrift 1988,
damals zusammengestellt von Rolf Sandau)

Jahr Anlass
1566 Vikar Georg Hollmann, in Wittenberg ausgebildet, führt die Reformation in Bergneustadt ein und begründet eine Lateinschule. Sie ist die einzige Schule ihrer Art im weiten Umkreis.
Latein war damals internationale Amts- und Gelehrtensprache.
1600 Die „Kosten für die Schule werden vom Magistrat und Kirchenvorstand gemeinschaftlich aus dem Armenfonds bestritten“. Daneben wird Schulgeld erhoben.
Die Rektoren, auch Schuldiener genannt, sind „Wahlsubjekt“ bei Vakanz des Pfarramtes. Sie müssen die Vikare bei Verhinderung im Kirchendienst vertreten und immer von Michaelis (29.09.) bis Weihnachten und in der Fastenzeit predigen.
1600 - 1700 Lehrernamen, die z. T. bis heute in der Stadt zu finden sind: Schorre, Heppe, Torley, Halbach, Hollmann, Grinessen, Alefeld, Wildius, Bockemühl, Bruno („in Sprachen und auch sonst gar wohl erfahren“).
1729 Von der Lateinschule („Latinum“) wird die „Teutsche Schule“ abgetrennt.
1758 - 1764 Um „Unterricht zu genießen“ kommen Schüler aus der Umgebung zu Rektor Reiche nach Bergneustadt.
1765 Rektor Reiche wird nach Gummersbach abgeworben. Bergneustadt muss um seinen Ruf als Schulstadt bangen, da Lehrer „ohnvermutet schleunig“ wieder abwandern. Neue Lehrer werden nun mit „Hoch-Edler, Hochgelährter, Hochgeehrter…“ angeschrieben.
1779 Die Lateinschule stagniert.
Die Präzeptoren der „Teutschen Schule“ müssen vormittags (8-11), nachmittags (12-15) und auf Verlangen auch abends unterrichten. Dafür erhalten sie nur kärgliches Salär, dürfen sich aber zusätzlich aus dem Garten ernähren.
1787 Der Präzeptor der „Teutschen Schule“ muss die „Orgel gehörig" bedienen, auch bei öffentlichen Copulationen.
1815 Die Rektoratsschule Latinum wird aufgelöst, da sie nach 1772 immer mehr an Bedeutung verloren hat.
1816 Bezirkslehrer Mähler muss auf Weisung des „Königl. Schulrates“ in Düsseldorf an der Teutschen Schule einen Hilfslehrer einstellen und selbst bezahlen.
Ein Lehrer soll nicht mehr als 120 Schüler unterrichten, insbesondere auch nicht wegen der Nebeneinkünfte.
1828 Errichtung eines langgestreckten Schulgebäudes, das 1890 abgebrochen wird.
1830 Rektor Schrader („Druchtemicker Pastor“) erteilt privat Lateinunterricht, gefördert von Pastor Nippel.
1836 Pastor Nippel und Rektor Bauer begründen erneut eine Lateinschule. Schulträger sind Kirche und Rat.
1844 - 1878 Josua Wüllenweber - ein pädagogisches Urgestein - wirkt an der Elementarschule (Teutsche Schule) und an der priv. (Latein-)Schule. Keine klare Trennung der Schulen.
Bis 50 Schüler sind in den privaten Klassen. Der „Erste“ Lehrer hat ein Jahreseinkommen von 281 Thlr., 3 Sgr., 1 Pf., dazu freie Wohnung.
1862 Am Kirchplatz wird ein Schulleiter- und Lehrerwohnhaus errichtet. Es dient noch hundert Jahre später als Notunterkunft für viele Realschulklassen!
1875 280 Schüler/innen, darunter viele auswärtige „Pensionsschüler“. Wüllenweber wird von der Schulaufsichtsbehörde untersagt, an der Elementarschule weiterhin Fremdsprachenunterricht zu erteilen. Deshalb begründet ein Kuratorium eine private Rektoratsschule.
1876 Die 22 Jungen und 5 Mädchen der priv. Rektoratsschule von Rektor Scheuermann (aus Freudenberg) werden im „Heuserschen Saal“, ab November im neuerbauten Konfirmandensaal unterrichtet.
1878 Rektor Scheuermann überträgt die Konzessionsrechte für die private Rektoratsschule an die Stadt. Der Landrat rügt den Bürgermeister wegen „auffälliger“ Vertragsgestaltung. Außerdem verlangt der Landrat Auskunft darüber, warum Rektor Scheuermann von der Stadt zukünftig schlechter besoldet werden solle als vom Kuratorium bisher garantiert und warum Scheuermann gekündigt habe.
Der Bürgermeister weist Auffälligkeiten an seiner Amtsführung zurück.
Scheuermann habe inzwischen Erleichterung durch einen zweiten Lehrer erhalten, werde durch die Gewährung der Kommunalsteuerfreiheit 120 Mark gewinnen und seinem Nachfolger wolle man (sowieso) kein so hohes Gehalt zahlen. Die Stadtverordnetenversammlung sei „allgemein der Ansicht…, dass es auch bei einem niedrigen Gehalt gelingen werde, eine tüchtige Kraft zu gewinnen“ (Lehrerüberschuss).
Rektor Scheuermann geht „ins Ausland“.
01.April 1878 Die Stadt etabliert eine „Höhere städtische (Rektorats-) Schule“ (hervorgegangen aus der Privatschule von Rektor Scheuermann).
Josua Wüllenweber wird zum Schulleiter gewählt. Die Regierung stimmt zwar zu, gräbt aber aus, dass dem jahrzehntelang höchst erfolgreichen Schulmeister (s.a. 1875) zum Rektor noch einige Prüfungen fehlen, die er innerhalb eines Jahres nachzuholen hat. Daraufhin flucht Wüllenweber fürchterlich, fährt aber, bald 60jährig, im November nach Koblenz und legt die Prüfungen mit Bravour vor dem Provinzialschulkollegium ab.
1880 Das Schulgeld beträgt jährlich um 100 Mark.
1883/1884 Stundenplan: Mo, Mi, Do, Sa 9-12 Uhr und 13-16 Uhr; Di und Fr 9-12 Uhr.
1887 Josua Wüllenweber wird pensioniert, die Rektoratsschule zerfällt.
Ostern 1888(Dreikaiserjahr) „…von Ostern 1888 wird den beiden Oberklassen der städtischen Volksschule der Lehrplan der Mittelschulen zugrunde gelegt“. Die Schulaufsicht macht jedoch zur Bedingung, „dass die sechsklassige Volksschule intakt bleibt“.
1890 Die Mittelschule wird durch allg. Verfügung von der Volksschule getrennt und erhält den Beinamen „Höhere Schule“. Sie bleibt aber nur Zubringerschule ohne eigenen Abschluss. Volks- und Mittelschule werden entsprechend der Trennungsverfügung gemeinsam vom Mittelschulrektor geleitet.
1890/1891 Am Kirchplatz wird ein neues Schulgebäude errichtet und 1904 um einen Ostflügel erweitert.
 
1893 Die Mittelschule hat 62 Schüler/innen in zwei Klassen.
 
1906 92 Schüler/innen werden in 4 Jahrgangsklassen unterrichtet.
Bürgermeister Eigen und Schulleiter Schürmann streiten um den pädagogischen Standort der Mittelschule. Der Schulleiter schreibt, die Schulform habe ein eigenes Profil und besitze spezifische Unterrichtsinhalte für Schüler, die keinen weiteren Schulabschluss anstrebten. Die Schule sei nicht Zubringerschule für „berechtigte Schulen“.
Der Bürgermeister sieht das offenbar anders, seine Randbemerkungen sind aber nur teilweise zu entziffern.
1910 Als Folge der Neuordnung des Mittelschulwesens in Preußen wird die Abschlussprüfung der (nicht voll ausgebauten) Mittelschule Bergneustadt unter die Aufsicht des Leiters der Gummersbacher Oberrealschule gestellt. Die Prüfung berechtigt zum Besuch der Klasse 10 (Untersekunda) dieser Schule. Das „Einjährige“ (Mittlere Reife) gibt es also nur in Gummersbach.
Da nur Jungen in Gummersbach aufgenommen werden, dürfen nach Anordnung des Landrates und der Königl. Regierung in Köln Mädchen nicht an der Abschlussprüfung in Bergneustadt teilnehmen.
1912 Die Mittelschullehrer in Bergneustadt müssen sich Volksschullehrer nennen, weil die Mittelschulklassen der Volksschule angegliedert sind. Da das Kreisschulamt ihnen aber kein Konferenzgeld zahlen möchte, entbindet es sie von der Teilnahme an zentralen Volksschullehrerkonferenzen.
1914 Die Mittelschulen erhalten die Genehmigung, Kurzschriftunterricht zu erteilen.
64 Jahre später untersagt der RP Köln Kurzschrift- und Maschinenschreibkurse an unserer Schule, da dieser Unterricht nicht realschulrelevant sei.
1923 Die Gründung der „Deutschen Oberschule in Aufbauform“ (später Wüllenweberschule genannt) scheint das Ende der Mittelschule (Gehobene Klassen der Volksschule) zu signalisieren.
Um genügend Schüler für die Eingangsklasse der Aufbauschule zu gewinnen, beschließen die Stadtverordneten am 26.11.1923 gegen großen Widerstand von Schülern, Eltern und Mittelschullehrern, dass die Mittelschule keine neue Klasse 8 (Untertertia) mehr einrichten darf, zukünftig also statt der Klassen 5-9 nur noch die Klassen 5-7 (Sexta bis Quarta) umfassen soll. Das Protestschreiben von Otto Martel ist samt Unterschriftenliste vorhanden.
Die Entscheidung bleibt bestehen. Bis 1930 existieren an der Volksschule nur noch 3 „Gehobene Klassen“ (Mittelschulklassen 5-7; Sexta bis Quarta). Sie sind weitgehend Zubringer für die Aufbauschule. Diese Tradition bleibt auch nach dem Vollausbau der Mittel-bzw. Realschule bis in die 60er Jahre erhalten, solange das Gymnasium Aufbauklassen aufnimmt.
Lernökonomisch hatte sich das System dann aber schon längst matt gesetzt, da das Aufbaugymnasium (seinem Auftrag gemäß) nicht an die Ausbildung der Mittelschule anknüpfte. So lernten Schüler in den Klassen 5-6 auf der Mittelschule (Realschule) Englisch, gingen dann in die Quarta der Aufbauschule über, begannen dort mit Latein und fingen in Klasse 8 (Untertertia) erneut mit Englisch an (siehe auch 1966).
1930 An der Volksschule darf wieder eine 4. „Gehobene Klasse“ eingerichtet werden (Klasse 8).
1931 Die Stadtverordnetenversammlung lehnt „das Eingehenlassen der gehobenen Klasen“ ab.
1938 Am 25.11. beantragt der Bürgermeister im Einvernehmen mit den Beiräten für Schulangelegenheiten und den Ratsherrn die Aufhebung der „Gehobenen Klassen“ an der Volksschule und die Errichtung einer Mittelschule.
1939 Die Mittelschule wird formal zur sechsstufigen Mittelschule erhoben (entspr. reichsministeriellem Erlass vom 01.07.1938). 44 Schüler/innen melden sich zur Aufnahmeprüfung.
1941/1942 Die Umbaupläne für ein Mittelschulgebäude (schöne Zeichnungen noch vorhanden) werden von Monat zu Monat kleiner und erschöpfen sich schließlich im Antrag auf sechs Gasheizöfen und einen Waggon Rheinsand (ähnliche Situation 1978-1988).
1942 Die Mittelschule wird in „Hauptschule“ umbenannt. Als einziger Vorteil kann Schulgeldfreiheit genannt werden.
1943 Am 01.02. wird Hans Hausdörfer als Lehrer eingestellt, ab 01.04.1948 bis 31.07.1975 wirkt er als Schulleiter an der Schule.
1944 11.03.: Erste Abschlussprüfung der Hauptschule (ehemals Mittelschule).
08.11., 11:15 Uhr: Der Unterricht wird bis auf weiteres wegen der Gefahr von Luftangriffen geschlossen.
20.11.: Der Unterricht wird gestreut an verschiedenen Stellen wieder aufgenommen (Jägerhof; Säle bei Dr. Peter, Krawinkel, Bibelschule).
1945 26.02.-01.03.: Letzte Abschlussprüfung während des 2. Weltkrieges (im Konfirmandensaal). Von den Jungen der Abschlussklasse sind bis auf zwei schon alle zum Militär eingezogen. Auch diese leisten in Gummersbach Wehrdienst.
10.03., 12:15 Uhr: Die Hauptschule (Mittelschule) wird auf Anordnung des Regierungspräsidenten wegen der Luftangriffe geschlossen.
11.04., 13:20 Uhr: Das Gebäude der Hauptschule (Mittelschule) am Kirchplatz wird von der dort liegenden deutschen Wehrersatz-Inspektion kampflos an die Amerikaner übergeben.
12.04.: Bei Plünderungen durch Deutsche wird auch die Einrichtung der Schule nicht verschont.
19.11.: Nach kriegsbedingter Unterbrechung wird der Unterricht wieder aufgenommen und die Hauptschule erneut in Mittelschule umbenannt.
01.12.: 104 Jungen, 107 Mädchen, 211 Schüler/innen insgesamt.
1946 01.02.: Schulspeisung wird eingerichtet. „…eine Wohltat für die Kinder…“, schreibt Rektor Schneider.
09.07.: Durch Verfügung wird die Schule als vollausgebaute Mittelschule anerkannt, mit dem Recht, die „Mittelschulreife“ zu verleihen.
15.08.: Körperliche Züchtigungen werden durch Erlass des Regierungspräsidenten fast vollkommen verboten.
02.11.: Der RP Köln übernimmt die innere Schulaufsicht vom Kreisschulamt, das nur die äußere Aufsicht behält.
1947 Vom Kölner Regierungsdirektor Dr. Deermann wird der neue Name „Realschule“ kreiert. „Die Schule erstrebt eine in sich abgeschlossene Allgemeinbildung unter Vermeidung abstrakter Wissenschaftlichkeit, handfestes, stets verfügbares Können.“ „Die Abschlussprüfung…legt es nicht darauf an, eingeparktes Wissen abzufragen, sondern soll eine Schau der positiven Leistungen des jungen Menschen darstellen.“ (Formulierungen von Erich Kriegeskotte).
1948 Zwei Anfängerklassen, zusammen 124 Schüler/innen in Räumen mit z.T. weniger als 35 qm.
1949 Frau Ilse Schöler begründet das Schulorchester.
1950 Erster großer Elternnachmittag in Krawinkels Saal.
1952 März:
198 (!) Jungen und Mädchen sind für die Aufnahmeprüfung angemeldet. Davon werden 98 Schüler/innen in 2 Klassen aufgenommen. 10 erhalten eine Bescheinigung, dass sie bestanden haben, aber wegen Raummangels nicht aufgenommen werden können.
In einem Zeitungsbericht wird erwähnt, dass Bergneustadt für seine besondere Strenge bei den Aufnahmeprüfungen bekannt sei. („Liebe Schüler und Schülerinnen von heute: Viele von Euren Eltern, Großeltern, Onkeln, Tanten und Nachbarn hätten auch gerne die Realschule besucht! Viele haben es erst gar nicht gewagt, sich anzumelden“.)
1954 14.01.: Die Abschlussprüfung an Realschulen wird durch Erlass des Kultusministers abgeschafft. Stattdessen stellt sich bis Ende der 60er Jahre an unserer Schule jeder Schüler in einem „Abschlusskolloquium“ allen Lehrern, zeitweise auch dem Bürgermeister und einigen Stadthonoratioren, vor.
1955 Die Realschule wird alleinige Schule in den Gebäuden am Kirchplatz. Die Volksschule zieht auf den Bursten um.
Errungenschaften: Angemessene Lehrer- und Schulleiterzimmer; Musikraum aus drei kleinen Räumen und Physikraum aus zwei kleinen Mansardenzimmern.
1960 500 Schüler/innen; über 200 Anmeldungen.
In den folgenden Jahren erfolgt Entlastung durch die Entstehung neuer Realschulen in der Umgebung. Über den günstigsten Standort für die Realschule der Stadt Gummersbach entbrennt im Oberbergischen eine heftige Diskussion.
1961 Nachstehend zwei Zitate aus Zeitungsmeldungen über die Aufnahmeprüfungen an Realschulen im Oberbergischen: „Realschulen nahmen von drei Kindern nur zwei an“. „Überraschend viele Eltern wurden enttäuscht.“
20.11.: Der Rat unserer Stadt beauftragt die Verwaltung, „den Bau einer modernen, leistungsfähigen Realschule vorzubereiten.“
1962 Zwischen „Breiter Weg“ und „Stadtwaldstraße“ wird ein 15.348 qm großes Grundstück „für Realschulzwecke“ angekauft.
15.10.1962 und 14.01.1963: Der Stadtrat beschließt einen Architektenwettbewerb für den Schulneubau. Abgabetermin: 15.07.1963.
1963 - 1978 Die Randlage im Regierungsbezirk führt zu chronischem Lehrermangel. Nur durch dauernde Mehrarbeit vieler Lehrkräfte und hohe Klassenstärken kann der Unterricht aufrechterhalten werden.
1963 15.05.: 58% auswärtige Schüler.
19.11.: Der Rat entscheidet über 43 Entwürfe aus dem Architektenwettbewerb. Angenommen wird der Entwurf von Dipl.-Ing. Lauermann, der hauptberuflich beim Regierungspräsidenten Köln tätig ist.
1966 Letzte Übergänge von Schülern in Aufbauklassen des Wüllenweber-Gymnasiums. Die Realschule braucht nicht mehr länger den störenden Aderlass von Schülern zu ertragen, die nach der Klasse 6 oder 7 ins Aufbaugymnasium überwechseln. Immer mehr Schüler gehen aber nach dem Realschulabschluss in die Oberstufe des Gymnasiums über.
01.04.: Die Erprobungsstufe vereinigt die Klassen 5 und 6 ohne Versetzung.
06.04.: Der Bauausschuss der Stadt vergibt die Arbeiten für den Realschulneubau. Baubeginn ist im Juni/Juli. Der RP bewilligt eine Bezuschussung aus Mitteln des Schulbauprogramms in NRW.
1967 An unserer Schule wird ab Klasse 9 eine Neigungsdifferenzierung nach Kern- und Kursfächern eingeführt.
1968 09.08.: Der Neubau ist bezugsfertig. Einschließlich Hausmeisterwohnung hat er 3.386 qm überbaute Fläche und 28.799 cbm umbauten Raum.
1969 01.08.: 500 Schüler in 12 Klassen. Höchste durchschnittliche Klassenstärke der letzten 40 Jahre mit 42 Schülern pro Klasse.
04.11.: Einweihungsfeier. Der stellv. Bürgermeister berichtet in seiner Ansprache, dass nach ursprünglich veranschlagten 3,6 Mio. DM letztlich 5,7 DM verbaut worden sind.
1971 25.11.: Der Stadtrat gibt einstimmig den Auftrag zum Abriss des bisherigen Schulgebäudes am Kirchplatz.
1977 Der Förderverein der Realschule wird gegründet. Vorsitzender wird Dieter Dekena.
1979 01.08.: Höchste Gesamtschülerzahl; 790 Schüler in 24 Klassen.
1982 01. -20.03.: Erstmals wird von unserer Schule ein Betriebspraktikum durchgeführt.
1987 Der Förderverein feiert 10jähriges Bestehen. Er hat der Schule in dieser Zeit 40.000,- DM zur Verfügung stellen können!
15.10.: 593 Schüler/innen in 23 Klassen.
1977 - 1987 Unerwartete Sanierungsmaßnahmen am Gebäude kosten fast eine halbe Million DM. Zum Vergleich: Beim Bezug der Schule wurden nur 0,3 Mio. DM für die gesamte Inneneinrichtung benötigt.
1988 Die Schule ist mit Lehrkräften zwar ausreichend besetzt, aber von einer mehr als sehr guten Versorgung wie in Bonn und Köln kann Bergneustadt auch weiterhin nur träumen.
20. -25.06.: Festwoche zum ununterbrochenen 100jährigen Bestehen unserer Schule.
   
   
Literaturhinweis: Bergneustadt 1301 – 1951- Festschrift zur 650-Jahr-Feier
Kriegeskotte, Erich - Vom Wesen und Werden der Realschule
Petry, Walter - Aus der Geschichte der Wüllenweberschule
Bergneustadt im Blick - Mitteilungsblatt der Stadt und des Heimatvereins
Branscheid, Ernst - Chronik der Neustadt; 1937
Chronikbände der Mittelschule und der Realschule
Stadtverwaltung Bergneustadt:
Archiv Nr. 480 und 1186