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II. Schwerpunkte der Profilbildung

1. Förderprogramm

Da wir den Fokus auf die individuelle Entwicklung unserer Schüler legen, versuchen wir durch ein breit gefächertes Angebot der Individualität Rechnung zu tragen.

An dieser Stelle bieten wir einen Überblick über unsere Bausteine der Förderung:

Unterrichtliche Förderung

 

Baustein

 

 

Jgst. 5

Jgst. 6

Jgst. 7

Jgst. 8

Jgst. 9

Jgst. 10

Berufswahlvorbereitung

 

 

X

X

X

X

Binnendifferenzierung in den Hauptfächern

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X

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X

X

Känguru-Wettbewerb   (Mathematik)

X

X

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X

Klassenleiterstunden

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X

 

 

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X

Medienkompetenz

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X

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X

Methoden lernen

X

X

 

 

X

X

Methodentage

X

 

 

 

 

 

National Geography   (Erdkunde)

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X

X

X

X

X

Präsentationen im Fach Geschichte

 

 

 

 

 

X

Vorlesewettbewerb

 

X

 

 

 

 

Wahl des Neigungsfaches

(Biologie, Französisch, Informatik, Sozialwissenschaften)

 

 

 

X

 

X

 

X

 

X

Welttag des Buches

X

 

 

 

 

 

Deutsch als Fremdsprache DAF

X

X

X

X

X

X

 

außerunterrichtliche Förderung

 

Baustein

 

 

Jgst. 5

Jgst. 6

Jgst. 7

Jgst. 8

Jgst. 9

Jgst. 10

Sanitäts AG

 

 

X

 

 

 

Delf   (Sprachdiplom im Fach Französisch)

 

 

 

 

X

X

Lernbüro

 

 

 

X

 

 

Chancenwerk

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X

 

 

X

X

HA-Betreuung

X

X

X

 

 

 

„Haus der Geschichte“ Besuch des Museums

 

 

 

 

 

X

Hauswirtschafts AG

 

 

 

 

X

X

Nichtschwimmer AG

X

 

 

 

 

 

Selbstbehauptungstraining

 

 

 

 

X

 

Vorlesetag

X

X

 

 

 

 

KAoA

 

 

X

X

X

X

 

ausserschulische Förderung

 

Baustein

 

 

Jgst. 5

Jgst. 6

Jgst. 7

Jgst. 8

Jgst. 9

Jgst. 10

Bewerbungstraining   (AOK bzw. BKK)

 

 

 

 

X

 

Schach AG

X

X

X

X

X

X

Feuerwehr AG

(Kooperation mit der Feuerwehr)

 

 

 

 

 

X

 

X

Museumspädagogische Tage

(Kooperation mit Verein „Kinder, Kunst und Kultur“)

 

X

 

X

 

X

 

X

 

X

 

X

Musikklassen

(Kooperation mit der Musikschule)

 

X

 

X

 

 

 

 

Rechtskunde AG (Rechtsanwalt)

 

 

 

 

 

X

Schulsanitätsdienst (DRK)

 

 

X

X

X

X

Hausaufgabenbetreuung (Caritas)

X

X

X

X

 

 

 

Fördern/Fordern nach Fächern

JS

Förderung

D

E

M

 

5

LRS (klassenübergreifend)

1

 

 

 

 

klassenübergreifend

 

1

1

 

 

Migranten

1

 

 

 

 

Musik

 

 

 

1

 

Methodentrainingstage

 

 

 

3

 

 

 

 

 

 

6

LRS (klassenübergreifend)

1

 

 

 

 

klassenübergreifend

 

1

1

 

 

Migranten

1

 

 

 

 

Musik

 

 

 

1

 

1 Std. pro Klasse

 

 

3

 

 

 

 

 

 

 

7

klassenübergreifend

1

1

1

 

 

 

 

 

 

 

8

klassenübergreifend

1

1

1

 

 

 

 

 

 

 

9

klassenübergreifend

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10

Mathe + Englisch für Sek.II (klassenübergreifend)

 

1

1

 

 

2. Übermittagsbetreuung

Im Schuljahr 16/17 können wir unseren SchülerInnen ein buntes Angebot an zusätzlichen freiwilligen Unterrichtsveranstaltungen machen. Diese Unterrichtsveranstaltungen sind sicherlich eine große Bereicherung unseres Schullebens und bieten unseren SchülerInnen die Möglichkeit, ihr Wissen in verschiedensten Fachgebieten zu vertiefen und interessante Zusatzangebote wahrzunehmen. Ein Teil dieser Angebote wird von der Caritas bereitgestellt. Die Teilnahme für ein Halbjahr ist verpflichtend.

Folgende Angebote gibt es:

- Hausaufgabenbetreuung
- Schach
- Kunst
- Theater
- Rechtskunde (Kl. 10)
- Orchester (Kooperation mit Gy)
- Fitnessstudio

3. Klassenleiterstunde

Für die Klassen der Erprobungsstufe sowie für die Klassen 9 + 10 wurde eine zusätzliche wöchentliche Klassenleiterstunde eingerichtet. Für die Klassen 5 findet zudem an den ersten 3 Schultagen durchgehend Klassenleiterunterricht statt. Die Zielsetzungen liegen in den Bereichen:

1. Soziales Lernen in der Gruppe
2. Methodenlernen
3. Berufswahlvorbereitung
4. Vorbereitung auf den Abschluss
5. Allgemeinde Klassengeschäfte


Schwerpunkte Klasse 5:

Soziales Lernen: (Umsetzung)
- Klassengemeinschaft
- Klassenregeln
- Unterrichtsatmosphäre
- Stärkung des Selbstbewusstseins
- mit Gefühlen umgehen lernen

Methodenlernen:
- der Arbeitsplatz
- Schultasche
- Heftführung
- Hausaufgaben
- Klassenarbeiten
- mündliche Mitarbeit
- Selbstmotivation
- Entspannung und Konzentration

Schwerpunkte Klassse 6:

Soziales Lernen:
- Fortführung und Intensivierung der Inhalte aus Klasse 5
- Umgang mit Konflikten

Methodenlernen:
- Lerntypen
- Lesetechniken
- Strukturieren
- Mindmapping
- Arbeit mit Nachschlagewerken

Schwerpunkte Klasse 9:

Soziales Lernen:
- Selbstbehauptungs- bzw. Anti-Macho-Training
- Vorbereitung auf das Praktikum
- Verantwortungsbewusstsein

Methodenlernen:
- Präsentationstechniken
- Organisationstechniken
- Referate

Schwerpunkte Klasse 10:


Soziales Lernen:
- die Schule nach außen repräsentieren lernen
- sich für die Schulgemeinschaft einsetzen

Methodenlernen:
-Projekt „Abschluss“ zielführend in Gruppen erarbeiten

4. Musikklasse

Die Musikklasse ist ein jährliches Angebot für die Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe. Erziehung mit musikalischem Schwerpunkt steht im Mittelpunkt der zusätzlichen zwei Musikstunden pro Woche. Hierbei erlernen die Kinder in Kleingruppen ein Instrument und musizieren gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schülern in einem Ensemble. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Der Instrumentalunterricht wird durch die Kooperation mit der Städtischen Musikschule sichergestellt, die Dozenten aus ihren Reihen zur Verfügung stellt. Bei Interesse kann der Instrumentalunterricht im Anschluss an die Erprobungsstufe in der Musikschule fortgesetzt werden. Die Möglichkeit weiter in einem Ensemble zu spielen, wird durch die Kooperation mit dem ortsansässigen Gymnasium gewährleistet, welches ein Schulorchester für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 bietet.

5. Berufswahlorientierung

Ziel der Berufswahlorientierung ist, dass die Schülerinnen und Schüler der Realschule ihren Bildungsweg sowohl in der Berufsausbildung als auch im Beruf und in studienbezogenen Bildungsgängen der Sekundarstufe II fortsetzen können.

Die Erziehung zur Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit, die Vorbereitung auf berufliche Ausbildung und den Besuch weiterführender Schulen sowie die Vermittlung von grundlegenden fachlichen und überfachlichen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten (Fach- und Methodenkompetenz) stehen hierbei im Vordergrund. Verankert ist ebenso die Erziehung zur Berufswahlfähigkeit. So sollen die Schülerinnen und Schüler unserer Schule Basisqualifikationen erwerben, die sie in die Lage versetzen am Ende ihrer Schulzeit einen Beruf entsprechend ihren Neigungen und Fähigkeiten zu erlernen. Dazu gehört – ebenso wie die gewissenhafte Vermittlung von Kulturtechniken, wie Lesen, Schreiben, Rechnen und dem Erlernen mindestens einer Fremdsprache – auch die Förderung ihrer handwerklichen und musischen Fähigkeiten. Weiterhin gehört für uns zu den Basisqualifikationen der geübte Umgang mit den „Neuen Medien“ (z.B.: Computer, Internet) und auch die Heranführung an moderne Arbeitstechniken (z.B. Befähigung zu Teamwork, Erwerb von Lernkompetenz).

Wir sehen uns dazu verpflichtet, unseren Schülerinnen und Schülern die allgemein anerkannten Grundwerte unserer Gesellschaft nahe zu bringen und die Schüler gemeinsam mit dem Elternhaus zu Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, Respekt und Rücksichtnahme zu erziehen (s. Werteorientierung).

Im Folgenden wird dargestellt, wie die Berufswahlorientierung im Rahmen des Unterrichts umgesetzt wird.

Jgst. 8: zwei Schulstunden im Politikunterricht (Berufswahlorientierung BO);

Jgst. 9: zwei Schulstunden im Politikunterricht (BO und Wirtschaftskompetenz);

Jgst. 10: eine Schulstunde im Politikunterricht (BO und Schullaufbahnberatung); feste Sprechstunde vom StuBo (Koordinatorinnen und Koordinatoren für Berufs- und Studienorientierung) im Berufsorientierungsbüro

Diese Aktivitäten finden außerhalb des regulären Unterrichts statt:

Jgst.

Planung/Umsetzung

Beteiligte

7

Komm auf Tour

 

Klassenlehrer und StuBo

8

Einführung Berufswahlportfolio/ Berufswahlpass

 

Einführung von 1-2 Beratungstagen pro Halbjahr für Klassen

 

Ganztägige Beratung mit Eltern durch Berufsberater der Arbeitsagentur und StuBo

 

Erkundung von 3 Berufsfeldern 3 Tage pro Schuljahr (Boys und Girls Day, Pflichtschnuppertag in Beruf der Eltern,  Kooperation mit externen Firmen (Bsp. Metalsa), Datenbank Berufsfelderkundung der kommunalen Koordinierungsstelle

 

Potenzialanalyse (Caritas)

 

Auswertung der Potenzialanalyse mit Eltern

 

Politiklehrer

 

Berufsberater der Arbeitsagentur (kurz: BA)

 

StuBo und BA + Eltern

 

 

 

StuBo

 

 

 

 

 

 

StuBo

 

Klassenlehrer

9

Fortführung von 1-2 Beratungstagen pro Halbjahr

 

Besuch Ausbildungsbörse, Teilnahme an Workshops in Bergneustadt

 

Betriebspraktikum

 

Bewerbungstraining im Deutschunterricht und bei der AOK

 

Training „Das Vorstellungsgespräch“ in Politik

 

Vorstellung des BA bei Elternpflegschaftssitzungen

 

Beratungsgespräche mit BA

BA

 

StuBo

 

 

StuBo + Klassenlehrer

 

Fachlehrkräfte/ StuBo/ Klassenlehrer

 

Fachlehrkräfte

 

BA/Klassenlehrer/Eltern

 

 

BA

10

Fortführung von 1-2 Beratungstagen pro Halbjahr

 

Schnuppertage in weiterführenden Schulen

 

Beratungsgespräche mit BA

 

Koordinierte Übergangsberatung und Anschluss-vereinbarung

BA

 

StuBo und Schulleitung

 

BA + Eltern

 

StuBo/BA/Eltern

 

Jeder Jugendliche, der an unserer Schule seinen Abschluss macht, soll seine Fähigkeiten und Defizite kennenlernen und auf dieser Grundlage Entscheidungen für die nächsten Etappen des Lebensweges treffen können. Niemand darf ohne Anschlussbeschäftigung bleiben.

6. Projekte

Projektorientiertes Arbeiten hat sich an unserer Schule in allen Fächern etabliert als eine Form, ganzheitliches Lernen schülerzentriert, problem- und produktorientiert und auch interdisziplinär an Realsituationen zu üben. Es fördert Sach-, Methoden- und Sozialkompetenz.
Das Konzept ermöglicht Schülerinnen und Schülern, Erfahrungen zu sammeln, Situationen im täglichen Leben mit zu gestalten, Aufgaben verantwortlich zu übernehmen und individuelle Bedürfnisse einzubringen. So werden Denken und Handeln stärker aufeinander bezogen.
Die Schülerinnen und Schüler haben Gelegenheit, entsprechend ihrer persönlichen Möglichkeiten zum Erfolg des Projektes beizutragen. Hier werden oft Fähigkeiten und Fertigkeiten verlangt, die im Unterrichtsalltag nicht so hoch bewertet werden, hier aber Bestätigung erfahren. In besonderer Weise ist dies bei lernschwachen und „Problemschülern“ zu beobachten, denen Erfolgserlebnisse im normalen Schulalltag oft fehlen. Ihre Erfolge im projektorientierten Arbeiten helfen dabei, Lernblockaden zu verringern und die Einstellung zur Schule und zum Lernen positiv zu verändern.
Das Konzept erlaubt Schülerinnen und Schülern Einsicht in die Vielschichtigkeit von Lebenswirklichkeit, indem Aufgaben und Probleme so weit wie möglich selbständig gelöst werden. So werden sie zunehmend befähigt, eigenverantwortlich alleine oder im Team zu arbeiten.
Durch die intensive Diskussion sowie die praktische Erprobung unterschiedlicher Problemlösungen erfahren Schülerinnen und Schüler, dass Aufgaben der Lebenswirklichkeit häufig von verschiedenen Seiten untersucht und auf unterschiedliche Weise gelöst werden können.
Durch seine Produktorientierung fördert projektorientiertes Arbeiten das kreative Denken und die Gestaltungskraft der Schülerinnen und Schüler. Projektorientiertes Arbeiten will zudem Arbeits- und Lerntechniken an die Hand geben.
Eine Verlagerung des Lernortes aus der Schule heraus ist möglich, indem außerschulische Partner in die Projektarbeit einbezogen werden. So bekommt die schulische Arbeit wichtige Impulse und andere Sichtweisen.

Projektbeispiele

Städt. Frühjahrsputz Kl. 5 3 Tage Methodentraining Kl. 5 Bücherei Kl. 5
Sozialtraining in Stift Keppel Kl. 6 Sporthelfer Kl. 9 Sozialführerschein
Projektwoche zum Tag der offenen Tür Wettbewerb Präsentationen Geschichte Kl. 10 DELF Prüfung Französisch Kl. 10
Vorlesetag Infomobil Metall Karnevalssitzung
Ausbildungsbörse Kl. 9 Weihnachten im Schuhkarton Museumsbus
Konflikt Training Jungen Kl. 9 Selbstsicherheitstraining Mädchen Kl. 9 Vorspielkonzert der Musikklasse
Potentialanalyse Kl. 8 Betriebspraktikum Kl. 9 Shadowing Day
Girls Day Be smart don't start Schülerlabor
"Wir gestalten unsere Stadt" Kunst Nachtlauf Bergneustadt - Beispiel  

7. Medienkonzept

Allgemeiner Medienkompetenzbegriff

Trotz der Vielzahl der Veröffentlichungen zum Stichwort Medienkompetenz bleibt dieser Begriff unklar definiert. Es existiert keine allgemeine Definition, obwohl er zu einem beliebten Schlagwort in der bildungspolitischen Debatte der letzten Jahre geworden ist. Häufig wird er auf technische Fertigkeiten reduziert oder mit dem Erlernen und Nutzen des Office-Pakets verbunden. Dieter Baacke trug entscheidend zur Prägung des Begriffes Medienkompetenz bei. Er bezeichnet Medienkompetenz als die Fähigkeit, Medien und ihre Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend effektiv zu nutzen (Baacke, 1997). Baacke fasst diesen Tatbestand in vier Dimensionen.

Medienkompetenz nach Prof. Dr. Dieter Baacke

MEDIENKRITIK: Es gilt, eine kritische Haltung gegenüber den Medien als gesellschaftliche Systeme zu entwickeln. Diese Komponente ist bereits seit vielen Jahren in schulischen Lehrplänen verankert und sollte durch Kenntnisse onlinebasierter Angebote erweitert werden.

MEDIENKUNDE: Unter Medienkunde wird das Wissen über Medien und Mediensysteme verstanden. Hier dürfte vor allem die Fähigkeit, Mediensysteme bedienen zu können, interessant sein.

MEDIENNUTZUNG ist doppelt zu verstehen: Medien sollen rezeptiv angewendet (Programm-Nutzungskompetenz) und interaktive Angebote genutzt werden (GMK, 2001, S. 7).

MEDIENGESTALTUNG In den Bereich Mediengestaltung fallen die innovativen Veränderungen und Entwicklungen des Mediensystems und die kreativen ästhetischen Varianten, die über die Grenzen der alltäglichen Kommunikationsroutinen hinausgehen (GMK, 2001, S. 8).

Ausgehend von Baackes vier Dimensionen der Medienkompetenz hat die Steuergruppe nachfolgende konkrete Ziele formuliert.

1. Mediennutzung
- Erwerben von Grundwissen
- Lernen an und mit dem Medium
- Durchführen von Recherchen (offline- und online)
- Beachten von rechtlichen Aspekten
- Kommunikation

2. Mediengestaltung
-
Textproduktion
- Grafikproduktion (z.B. mit Bildbearbeitungsprogrammen)
- Präsentation
- Datenaufbereitung und -erfassung (z.B. mit Excel)

3. Medienkritik
- Analysieren von Fernsehsendungen, Werbespots, Internetseiten etc.
- kritisches Reflektieren und Erkennen eigenen Medienverhaltens
- Erkennen von Risiken und Beeinflussung durch Medien
- Erziehen zu einem verantwortungsvollen Medienkonsum

ISTSTAND

Hardware/Ausstattung

Die Städtische Realschule Bergneustadt besitzt zwei Informatikräume, die mit je 18 bzw. 13 Windowscomputern für die Schüler und einem Windowscomputer für den Lehrer ausgestattet sind. Außerdem befinden sich 12 Windowsrechner im Selbstlernzentrum.
Die Computer sind über einen Windows 2008 Re Server vernetzt. Der Internetzugang wird über einen Linux Proxy Server zur Verfügung gestellt.
In den Informatikräumen ist je ein Farblaserdrucker zur Ausgabe von Schülerarbeiten vorhanden. Des Weiteren steht dem Lehrer in beiden Räumen ein Beamer zur Verfügung.

Audiovision
- Tageslichtprojektor in jedem Lehrer – und Fachraum
- CD-Player in jedem Raum
- 4 mobile Einheiten mit Video/DVD-Kombination, Beamer, Lautsprecherboxen in fahrbaren Case, jeweils eine auf jedem Flur
- 1 mobiler Beamer
- 4 Notebooks mit Präsentationssoftware
- 4 mobile Leinwände
- Video-DVD-Anlagen mit Deckenbeamer in den Fachräumen für Musik, Naturwissenschaften und dem Medienraum
- Videokamera, zwei digitale Bildkameras
- Schulinternes Informationssystem für Vertretungspläne, Nachrichten und Informationen durch Digitales Schwarzes Brett mit Touchscreen-Monitor im Lehrerzimmer und Großmonitor im Foyer; Darstellung der Informationen über Synchronisierung auf die schuleigene Homepage und als mobiles App auf Smartphones
- Festinstallierte Großleinwand, Beamer, Audioanlage, Mischpulte für Ton und Licht für Versammlungen in der Aula der Schule

Schulnetzwerk/Internet
- Schulgerechtes Schulnetzwerk mit Server, USV und Internetzugang
- Alle Fachräume verfügen über einen PC mit Zugang ins Schulnetzwerk und Internetzugriff sowie einen Deckenbeamer.
- Alle Lehrerräume sind mit Netzwerkdosen für das Schulnetzwerk ausgestattet, teilweise auch mit PCs.

Verwaltungsnetz/Internet
- Verwaltungsnetz mit Server, USV, 6 PCs, Internetzugang, Arbeitsplatz- und Netzwerkdruckern
- 3 PCs im Lehrerarbeitsraum mit Internetzugang, Arbeitsplatz- und Netzwerkdruckern
- Netzwerkkopierer, auch als Drucker und Scanner verwendbar
- Datensicherung über NAS-backup-System

Mediennutzung im Unterricht Klassse 5 und 6


Bereits mit dem Start an unserer Schule werden alle Schüler der Klasse 5 an die Nutzung der Neuen Medien herangeführt. Hierzu erhalten sie seit dem Schuljahr 2015/2016 in Klasse 5 wöchentlich einen zweistündigen und in der Klasse 6 wöchentlich einen einstündigen Einführungskurs in Form eines „Computer-Führerscheins“. Der „Computer-Führerschein“ umfasst u. a. folgende Inhalte:

- Umgang mit dem Computer und seiner Peripherie
- Einführung in grundlegende Bedienungskonzepte des Windows Betriebssystems
- Einführung: Speichermedien, NetzwerkfunktionenEinfache Textverarbeitung und Formatierung
- Grundlagen der Tabellenkalkulation (Kosten für eigene Geburtstagsparty berechnen)
- Grundlagen der Bildbearbeitung
- Grundlagen der Präsentationssoftware
- Einführung: Internet und altersgerechte Suchmaschinen
- Nutzung von Lernsoftware zum selbstständigen Üben

Mediennutzung im Unterricht Klasse 7 bis 10

Ab der Klasse 7 wird das Fach Informatik an der Städtischen Realschule Bergneustadt im Rahmen der Differenzierung als 4. Hauptfach unterrichtet. Lernenden, die das Fach Informatik nicht als Differenzierungsfach gewählt haben, wird somit die Mediennutzung, Mediengestaltung und Medienkritik in einzelnen Fächern vereinzelt ermöglicht.
Besonders in den sprachlichen Fächern werden Textverarbeitungsprogramme zur kreativen Erstellung von eigenen Texten oder zum Formulieren von Briefen genutzt.
Im Bereich der Recherche, in dem in vielen Fächern das Internet verwendet wird, fand bisher wenig angeleitete Einführung zur Verwendung von Suchsystemen, Quellenabsicherung, Vergleich und Bewertung von Informationen statt.
Im Fach Mathematik werden die Schüler an die Tabellenkalkulation herangeführt. Dies geschieht kontextbezogen (z.B. bei der Zinsrechnung oder später auch in der Wahrscheinlichkeitsrechnung). Eine fächerübergreifende Vernetzung z.B. zum Fach Erdkunde (Erstellung von Klimadiagrammen etc.) steht noch aus.
Die kompetente Verwendung von Präsentationssoftware wird in der 9. und 10. Klasse vorausgesetzt. Auch hier soll das weiterentwickelte Konzept allen Schülern die Möglichkeit geben, den Einsatz der Software von Grunde auf zu erlernen.
Ein weiterer Einsatzpunkt stellt die Präventionsarbeit bezüglich des kritischen Umgangs mit dem Internet bzw. den sozialen Netzwerken und den Gefahren des sexuellen Missbrauchs über das Internet dar. Bisher wurde hier nur sporadisch in einzelnen Klassen gearbeitet.

Didaktische Perspektiven der Unterrichtsentwicklung

Obwohl im Bereich der Medienerziehung bereits vieles umgesetzt wird, mangelt es noch an einem umfassenden Konzept, das allen Schülern ermöglicht, nach Abschluss ihrer Schullaufbahn eine medienbezogene Basisausbildung erhalten zu haben.
Ein phasenorientiertes Vorgehen soll die systematische Entwicklung und konsequente Umsetzung eines umfassenden Medienkonzeptes sicherstellen. Für die schulische Bildung könnten folgende Felder umstrukturiert und operationalisiert werden (s. Zukünftige Entwicklungsarbeit).

Hardware/Ausstattung

Die Gespräche der Steuergruppe mit den Kolleginnen und Kollegen über den Einsatz von Medien im Unterricht erbrachten als wesentliche Voraussetzung für die oben aufgeführten Zielsetzungen eine deutlich bessere Verfügbarkeit von technischer Ausstattung wie einen kompletten Klassensatz von Notebooks. Des Weiteren sollte es möglich sein, dass möglichst viele Klassenräume mit mindestens einem Computer mit Internetanschluss ausgestattet werden, der Schülern die Möglichkeit bietet, bei Bedarf im Internet zu recherchieren, Wörter online nachzuschlagen oder kurze Texte digital zu erstellen.

Kompetenzentwicklung entlang der schulischen Laufbahn

Die einzelnen Fachschaften werden dazu angehalten, die bisherigen Aktivitäten zu erfassen und zusammenzutragen. Mit den Fachvorsitzenden sollen Vereinbarungen darüber getroffen werden, welche Themenschwerpunkte Eingang in die fachinternen Curricula finden sollen. Außerdem sollen die Fachschaften diese (Mediengestaltung, Mediennutzung oder Medienkritik) auf die Jahrgangsstufen projizieren. Letztlich könnte dies in einer Kompetenzentwicklungsmatrix mit den Dimensionen „Jahrgangsstufe“, „Kompetenzschwerpunkt“, „Methoden und Inhalte“ münden.

Beispiel: 5.-6. Klasse – Mediengestaltungskompetenz – Umgang mit dem Office-Paket

Fortbildung

Unverzichtbare Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung des Medienkonzeptes im Unterrichtsalltag ist eine den jeweiligen Anforderungen entsprechende Medienkompetenz der Lehrerinnen und Lehrer. Denn medienkompetente Schüler setzen den medienkompetenten Lehrer voraus. Dabei sollte vor der eigentlichen Integration in den Fachunterricht zunächst eine grundlegende Medienkompetenz erworben werden, die der Lehrkraft einen sicheren Umgang mit PC und Internet ermöglicht und auch eventuelle Berührungsängste überwinden hilft. Erst dann sollte die konkrete Integration in den Fachunterricht angestrebt werden.

Das Medienkonzept der Städtischen Realschule Bergneustadt sieht daher eine Qualifizierung der Lehrerinnen und Lehrer in zwei Phasen vor: In der ersten Phase (im Schuljahr 2015/2016) wird allen Lehrerinnen und Lehrern im Rahmen einer schulinternen Fortbildung eine Einführung in die IT-Ausstattung der Schule geben und es werden erste Grundkenntnisse vermittelt. In der zweiten Phase stehen allgemeine Fortbildungsthemen zur gezielten Nutzung von PC und Internet im Vordergrund.

Evaluation des Medienkonzeptes

Phasenorientiertes Vorgehen mit permanenter Evaluation soll die Entwicklung des Medienkonzeptes sicherstellen. Hier soll von der Steuergruppe ein geeignetes Evaluationsverfahren implementiert werden. Die Steuergruppe wird z.B. SEIS (Seis), SEfU (Sefu) oder selbst zu entwickelnde Evaluationsstrategien mit Grafstat (Graf) auf ihre Eignung hin untersuchen und entsprechend nutzen.