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Sozialführerschein

Soziales Engagement zahlt sich aus!

Am Montag, den 08.09.2019 wurden 38 Schülerinnen und Schüler der Städtischen Realschule Bergneustadt für ihre soziale Arbeit mit einem Zertifikat ausgezeichnet.
Auch in diesem Jahr arbeiteten die Schülerinnen und Schüler jeweils 12 Stunden lang in Seniorenheimen oder Kindertagesstätten, wofür sie den sogenannten „Sozialführerschein“ erhielten.
Die Ausgabe der Urkunden erfolgte im Heimatmuseum Bergneustadt durch den Bürgermeister Wilfried Holberg und den stellv. Landrat Prof. Dr. Friedrich Wilke.
Für jeden einzelnen Schüler hatte Dr. Friedrich Wilke einen Gedanken, einen individuellen und lockeren Spruch, um seinen Dank und seine Anerkennung für die freiwillig geleisteten Sozialstunden der Jugendlichen zum Ausdruck zu bringen.
Ein bedeutsamer Teil der Feierlichkeit war der große und herzliche Dank an die Einrichtungen, ohne die ein solches Projekt gar nicht zustande gekommen wäre. Die Schülerinnen und Schüler waren an verschiedenen Nachmittagen in den Einrichtungen, z.B. in den Kindertagesstätten „Don Bosco“ und „Marie Schlei“, dem Ev. Altenheim und dem Seniorenheim Haus Evergreen tätig und konnten so erste Erfahrungen im Gesundheits- und Sozialwesen sammeln.

Viktoria Elina Richter, Klasse 9B

(Bilder: Michael Kleinjung)

Auch dieses Jahr 2018 wurde der Sozialführerschein wieder an viele Realschüler verliehen.
Hier der Artikel von Oberberg-Aktuell.

Oberberg Aktuell

2017

38 Real- und 4 Hauptschüler aus Bergneustadt beteiligten sich an Projekt der Ehrenamtsinitiative "Weitblick" und erhielten dafür den Sozialführerschein.

In der Aula der Realschule wurde gestern 42 Schülern der Haupt- und Realschule Bergneustadt für ihr ehrenamtliches Engagement gedankt. Landrat Jochen Hagt und Bürgermeister Wilfried Holberg zeichneten sie mit dem Sozialführerschein aus. "Dies ist insofern etwas Besonderes, da ihr euch verpflichtet habt, für eine bestimmte Zeit in sozialen Einrichtungen mitzuarbeiten, dabei ältere Menschen zu begleiten oder in Kindertagesstätten unterwegs zu sein", lobte der Landrat die Schüler. "Dies ist nicht selbstverständlich."

Mit dem Sozialführerschein gibt die Ehrenamtsinitiative "Weitblick" des Oberbergischen Kreises jungen Menschen Einblick in soziale Berufe und sensibilisiert sie für das Thema Ehrenamt. Das Erlebte ist ein Stück Lebenserfahrung und wird die Schüler noch lange begleiten.
Bei der Vergabe sticht Bergneustadt mit einer hohen Teilnehmerzahl hervor. Dies ist vor allem dem Einsatz der Standortlotsinnen Waltraud Pschirrer und Gisela Zielonka-Unger zu verdanken, die dieses Projekt nun schon zum vierten Mal durchführten. Das Konzept beinhaltet eine theoretische Einführung und praktische Begleitung mit einem Einsatz von zwölf Stunden.
Über mehrere Nachmittage verteilt, haben die Schüler in den Einrichtungen der Kindertagesstätten "Don Bosco" und "Marie Schlei", sowie dem Evangelischen Altenheim und dem Pflege- und Betreuungszentrum evergreen erste Erfahrungen im Gesundheits- und Sozialbereich sammeln können. (Bericht: mkj-Oberberg-aktuell - Bilder: M. Hornischer)

Kreisdirektor Klaus Grootens hat „Sozialführerscheine“ an 49 Jugendliche in Bergneustadt verliehen. Er würdigt damit das ehrenamtliche Engagement junger Menschen.

In der Aula der Städtischen Realschule Bergneustadt wurde Schülerinnen und Schülern der Hauptschule und der Realschule Bergneustadt durch den Kreisdirektor Klaus Grootens und die stellv. Bürgermeisterin Isolde Weiner für ihr ehrenamtliches Engagement in der Stadt Bergneustadt gedankt.

Insgesamt zwölf Stunden, über mehrere Nachmittage verteilt, haben sie in den Einrichtungen der Kindertagesstätten „Don Bosco“ und „Marie Schlei“ sowie dem Ev. Altenheim und dem „Evergreen“ erste Erfahrungen in den Berufen sammeln können, in denen bekanntermaßen zukünftig ein Fachkräftemangel droht.

„Sie haben einen Schatz an Erfahrungen erhalten, den Ihnen keiner mehr nehmen kann. Der Sozialführerschein ist eine Visitenkarte für Ihr soziales Engagement", würdigt der Kreisdirektor ihren Einsatz.

Die beiden Standortlotsen Frau Zilonka-Unger und Frau Pschirrer von der Ehrenamtsinitiative „Weitblick“ organisieren mit Unterstützung der Kreisverwaltung Angebote für Jugendliche außerhalb des Unterrichts, damit sie den Sozialführerschein erwerben.

Neben den KURS Partnerschaften der Real- und der Hauptschule mit der ortsansässigen Industrie ist der Sozialführerschein ein weiteres wichtiges Standbein bei der Suche nach einem geeigneten Beruf in Gesundheits- und Sozialbereichen.