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Schokolade

Schokoladenmuseum

Von der Kakaobohne zur feinsten Schokolade
Die Klasse 5a macht Schokolade zum Thema und besucht in Köln das Schokoladenmuseum

Einen Tag schulfrei, um mit dem Zug nach Köln zu fahren und die kleine Schoko-Schule im Schokoladenmuseum zu besuchen? Mit einem Profi den Weg des Kakaos bis zur fertigen Schokolade verfolgen? Eine echte Kakaobohne schälen und probieren? Genau das und viel mehr hat die Klasse 5a gemacht; sie hat sich am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien auf die spannende Rundreise durch die süße Welt der Schokolade begeben.

Bereits beim Betreten des Museums wurde man vom Geruch von frisch hergestellter Schokolade umhüllt. Die Museumsführerin, die sich als Astrid vorstellte, hat die Schüler in der Eingangshalle herzlich in Empfang genommen. Sie erzählte, dass dieses Museum seit 23 Jahren existiert und ist neben New York und Wien eines der größten Schokoladenmuseen der Welt. Bis zu 5000 Besucher kommen an manchen Tagen vorbei.

Die Museumsführung fing ganz süß an – jeder hat ein Stück Schokolade bekommen und dann wurde viel Wissenswertes über den Kakaobaum erzählt. Einen echten Kakaobaum konnte man im museumseigenen Tropenhaus bestaunen. Es herrschten dort 22 Grad Celsius und das feuchtwarme Klima ließ ein Gefühl von Urwald und Tropen entstehen.
Im nächsten Raum erzählte die Museumsführerin über die wichtigsten Herkunftsländer von Kakao und dass rund 70 % des verarbeiteten Kakaos aus Westafrika kommt.

Nach interessanten Erzählungen betrat die Klasse einen weiteren Raum „Die kleine Schoko-Schule“, wo es nun an die Grundlage für jede Schokoladentafel ging – die Kakaobohne. Dort durften die Schüler echte Kakaobohnen probieren, nachdem sie die Schale entfernt hatten. Dies war im wahrsten Sinne des Wortes eine ziemlich bittere Angelegenheit, weil die Kakaobohnen nicht besonders gut schmecken; sehr bitter und gar nicht nach Schokolade.

Danach konnten die Schüler einen Blick auf die weiteren Schritte bei der Schokoladenherstellung werfen, vom Rösten und Mahlen von Kakaobohnen über das Walzen und das stundenlange Rühren der entstandenen Kakaomasse bis zur Entstehung der feinsten Schokolade. Der schöne Nebeneffekt: während der Erzählung konnten die Unterschiede zwischen verschiedenen Schokoladenstufen gleich richtig getestet werden.

Zum Schluss ging es in die gläserne Fabrik, in der man direkt sehen konnte, wie Schokolade hergestellt wird. Der Gang durch die gläserne Fabrik endete am berühmten Schokobrunnen, an dem man Schokolade gratis verkosten konnte. Das war wirklich eine tolle Museumsführung!

Schließlich hatten die Schüler noch ein bisschen Zeit, die sie größtenteils in dem „Schoko-Laden“ verbrachten und kleine Weihnachtsgeschenke für Eltern, Geschwister und Freunde kauften. Die Rückfahrt mit dem Zug war lustig und problemlos. Alles in einem war es ein sehr gelungener Tag im Schokoladenmuseum und es lohnt sich wiederzukommen.